Wahlprogramm

  • Dörflichkeit erhalten!
  • Schaffen von Wohnraum für Jung und Alt!
  • Eine offene nachvollziehbare Gemeindearbeit!
  • Bürgerbeteiligung!
  • Umweltschutz und Klimaschutz aktiv fördern!
  • Weiterentwicklung einer lebenswerten Kommune!
  • Umsetzung des Sportzentrums entsprechend des Bürgerwillens!
● Dörflichkeit erhalten! Keine weiteren Ausweisungen großer Gewerbegebiete, Gewerbesteuereinnahmen und das Arbeitsplatzangebot muss durch die Ansiedlung mittlerer und einheimischer Betriebe abgesichert werden.

Die Ortsentwicklung etwa Erweiterung und Änderung der Infrastruktur muss in Abstimmung zukünftiger Entwicklungen erfolgen

● Schaffen von Wohnraum für Jung und Alt!

Die Gemeinde stellt für diesen Zweck einer Genossenschaft auf Basis von Erbpacht ein preiswertes Grundstück zur Verfügung. Vorbild hierfür sind entsprechende Wohngebäude z.B. in der Palnkamer Straße. Genossenschaften stellen sicher, dass der von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Baugrund auf Dauer für kostengünstigen Wohnraum genutzt wird und nicht verkauft werden darf.

● Bürgerbeteiligung aktiv fördern und nutzen!

Richtungsweisende Entscheidungen, große Projekte und deren Umsetzung betreffen alle Mitbürger der Gemeinde, daher ist es notwendig und wichtig alle frühzeitig mit in die Planung und Umsetzung einzubeziehen. Otterfings Bürgerinnen und Bürger besitzen vielfältigste Kompetenzen. Dieses Potenzial muss die Kommune unbedingt nutzen. Die offene Kommune: Die Kommune ist für die Bürger da, nicht umgekehrt. Im Rahmen der Digitalisierung gilt es eine bessere und umfassendere digitale Bürgerinformation bereitzustellen. Informationen helfen, die Verwaltung für die Menschen transparenter zu machen. Entscheidungen können nachvollzogen werden. Mehr Offenheit und Information, schafft Vertrauen und schafft die Grundlage für eine aktive Bürgerbeteiligung.

● Umweltschutz und Klimaschutz aktiv fördern!

Wir bleiben dabei: Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss den Einsatz Regenerativer Energien fördern. Die Gemeinde muss ihrer Rolle gerecht werden, als Vorbild und mit gutem Beispiel vorangehen, sie muss Wege aufzeigen um unsere Ressourcen nachhaltig und dauerhaft zu schützen. Nach dem Vorbild der Bürgersolaranlage müssen Wege gefunden werden, die Energieerzeugung dauerhaft umzustellen. Weiterhin gilt es in gleicher Weise gemeindeübergreifende Konzepte zu entwickeln um das Ziel Energieautarkie 2030 umzusetzen. Klimafreundlich bauen: In aller Munde aber immer noch nicht selbstverständlich. In Bebauungsplänen kann viel mehr Klimaschutz und Umweltschutz verankert werden. Die Kommune sollte bei öffentlichen Gebäuden immer mit gutem Beispiel vorangehen. In diesem Jahr hat auch unsere Gemeinde begonnen Blühstreifen anzulegen. Dieses Projekt ist ein guter Anfang und soll ausgebaut werden. Grünstreifen entlang unserer Straßen sollen zu Blühstreifen umgewandelt werden. Die Gemeinde muss hier als Vorbild dienen, der eigene Garten ist die einfachste Möglichkeit direkt und unmittelbar Maßnahmen zu ergreifen. Die Gemeinde muss hier die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, d.h. falls erforderlich Bebauungspläne aktualisieren und Beratungsstellen etablieren.

● Weiterentwicklung einer lebenswerten Kommune!

Otterfing ist eine lebenswerte Kommune, dies gilt es zu erhalten. Wir müssen
uns hier den ständig steigenden und wechselnden Anforderungen gegenüber der Kommune zu stellen. Finanzen, Demographischer Wandel, Digitalisierung, Bildung sind nur einige der Schlüsselfaktoren für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Wir müssen hier Ziele zu definieren, Probleme zu erkennen und Potentiale und Chancen zu nutzen.

Dies erfordert Offenheit gegenüber Neuem, Achtung gegenüber Bewährtem und einer engen und guten Zusammenarbeit mit allen Bürgern.
„Wer sich gegenüber dem Neuen auf überkommene Zuständigkeiten zurückzieht, wird entscheidende Zukunftsressourcen übersehen und brachliegen lassen – und damit seiner Verantwortung nicht gerecht.“ Zitat Dr.Kirsten Witte, Programm LebensWerte Kommune

● Bau einer Sporthalle am Altstandort; Bürgerwillen umsetzen!

2013 sprach sich eine deutliche Mehrheit für eine Turnhalle am Altstandort aus. Dis Umsetzung ist aus Sicht der SPD Fraktion möglich. Otterfing braucht eine Turnhalle, dieses Projekt werden wir vorantreiben. Eine lösungsorientierte Umsetzung ist nur in Zusammenarbeit mit den Vereinen möglich. Die Umsetzung darf die Gemeinde nicht auf Jahrzehnte jedweden finanziellen Spielraum zu entziehen.